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Sonneneinstrahlung nach Adresse

Wie viel Sonne Ihr Haus in den verschiedenen Monaten und Tageszeiten bekommt, wann die Sonne auf- und untergeht und wie viel eine PV-Anlage auf Ihrem Dach erzeugen würde. Datenbasis: Mittel aus 19 Jahren Satellitenmessungen.

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Berlin (Beispiel)

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35°

0° — Flachdach, 90° — Fassade. Übliches Satteldach: 30–45°.

Einstrahlung nach Monat und Uhrzeit

Mittlere Leistung der Sonneneinstrahlung (W/m²) für jede Stunde jedes Monats, in Ortszeit. Zeigen oder tippen Sie auf ein Feld.

Sonnenbahn

Monatsübersicht

So lesen Sie die Ergebnisse

Einstrahlung (W/m²) — wie viel Sonnenenergie pro Sekunde auf einen Quadratmeter fällt. An einem klaren Sommermittag sind es in Deutschland auf einer zur Sonne gedrehten Fläche etwa 900–1000 W/m², an trüben Tagen 100–300 W/m². Die Tabelle zeigt den Mittelwert aus 19 Jahren, sonnige und bewölkte Stunden zusammen.

Jährliche Einstrahlung (kWh/m²) — wie viel Energie ein Quadratmeter im Jahr erhält. In Deutschland sind es auf horizontaler Fläche etwa 1000–1250 kWh/m², im Süden mehr als im Norden.

Ertrag pro 1 kWp — wie viele Kilowattstunden eine 1-kWp-Anlage im Jahr erzeugt, bei 14 % Verlusten (Wechselrichter, Kabel, Verschmutzung, Temperatur). Für 10 kWp mit zehn multiplizieren.

Berücksichtigt werden Geländeschatten (Hügel), aber keine Gebäude und Bäume. Stehen hohe Hindernisse in der Nähe, zeigt die Sonnenbahn, wie hoch die Sonne im Winter steigt.

Häufige Fragen

Woher stammen die Daten?

Aus PVGIS, dem System der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission. Es beruht auf Satellitenmessungen (SARAH-3) von 2005 bis 2023 und dem Geländeprofil — dieselbe Quelle nutzen PV-Planer.

Warum ist die Einstrahlung im Winter so gering?

Im Dezember steht die Sonne in Berlin mittags nur etwa 14° über dem Horizont, der Tag dauert keine 8 Stunden und der Himmel ist meist bedeckt. Der Dezember-Ertrag ist deshalb 6–8-mal kleiner als im Juni.

Lohnen sich Module nach Osten und Westen?

Ost- und Westdach erhalten übers Jahr etwa 15–20 % weniger als ein Süddach, die Erzeugung verteilt sich aber gleichmäßiger — mehr morgens und abends, wenn Strom oft teurer ist.

Warum Ortszeit?

Die Stunden sind in die Zeitzone Ihres Geräts umgerechnet, inklusive Sommerzeit. Deshalb steht die Sonne im Sommer nicht um 12, sondern gegen 13–14 Uhr am höchsten.

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