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Welche Heizung ist am günstigsten? Heizkosten im Vergleich

Geben Sie Wohnfläche und Zustand Ihres Hauses ein – der Rechner zeigt, was Heizen mit Wärmepumpe, Gas, Pellets, Scheitholz, Fernwärme, Heizöl oder Strom pro Jahr und in jedem Monat der Heizperiode kostet. Die Preise gelten für diese Saison und lassen sich anpassen.

1. Haus
m²
kWh

Optional. Wenn Sie wissen, wie viel Wärme Ihr Haus pro Jahr verbraucht (ohne Warmwasser), tragen Sie den Wert ein – Fläche und Zustand werden dann nicht verwendet.

2. Preise

Durchschnittspreise dieser Heizperiode inkl. MwSt. Tragen Sie Ihre eigenen Preise ein, wenn Sie sie kennen.

€/kWh
€/kWh
€/kWh
€/t
€/Ster (RM)
€/l
€/l

So senken Sie Ihre Heizkosten

1 °C weniger – rund 5 % günstiger

Jedes Grad weniger Raumtemperatur senkt die Heizkosten um etwa 5 %. Im Schlafzimmer reichen 18 °C.

Wärmepumpe und dynamischer Stromtarif

Mit einem dynamischen Stromtarif kann die Wärmepumpe das Haus in günstigen Stunden aufheizen. Sehen Sie nach, wann der Strom morgen am billigsten ist.

Zuerst abdichten und dämmen

Fenster und Türen abdichten und die oberste Geschossdecke dämmen – das rechnet sich oft schneller als ein neuer Kessel.

Nur trockenes Holz

Feuchtes Holz (über 20 % Restfeuchte) liefert bis zu ein Drittel weniger Wärme und verrußt den Schornstein.

Strompreis morgen → Notstromaggregat für den Stromausfall →

So rechnen wir

Den Wärmebedarf berechnen wir aus Fläche und Zustand des Hauses: Ein unsanierter Altbau braucht in Deutschland rund 170 kWh Wärme pro Quadratmeter und Jahr, ein sanierter Bau etwa 76, ein neues Effizienzhaus 47 oder weniger. Für Warmwasser kommen 800 kWh pro Person und Jahr hinzu.

Für jedes Heizsystem teilen wir den Bedarf durch den Wirkungsgrad: Gas-Brennwertkessel 95 %, Pellets 88 %, Scheitholz 75 %, Heizöl 90 %. Eine Wärmepumpe erzeugt aus 1 kWh Strom mehrere kWh Wärme: eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in Deutschland im Schnitt 3,3 kWh (SCOP 3,3), eine Erdwärmepumpe etwa 4,3. Die Monatskosten verteilen wir nach Heizgradtagen.

Häufige Fragen

Welche Heizung ist 2026 am günstigsten?

Bei den aktuellen Preisen heizen Sie mit einer Erdwärmepumpe am günstigsten. Danach folgen Scheitholz, Pellets und die Luft-Wasser-Wärmepumpe, erst dann Erdgas. Fernwärme und vor allem Heizöl sind deutlich teurer, die direkte Elektroheizung ist am teuersten. Das genaue Ergebnis für Ihr Haus zeigt der Rechner.

Was kostet es, ein Haus mit 100 m² zu heizen?

Ein saniertes Haus mit 100 m² braucht in Deutschland rund 7 700 kWh Wärme pro Jahr, mit Warmwasser für zwei Personen etwa 9 250 kWh. Mit den Preisen dieser Saison kostet das mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe rund 1 040 € pro Jahr, mit Gas etwa 1 160 € und mit einer direkten Elektroheizung rund 3 420 €.

Lohnt es sich, den Kessel gegen eine Wärmepumpe zu tauschen?

Das hängt von der jährlichen Ersparnis und den Anschaffungskosten ab, die je nach System einige tausend bis über zwanzigtausend Euro betragen können. Am schnellsten rechnet sich der Wechsel von einer Elektro- oder Ölheizung. Der Rechner zeigt Ihre jährliche Ersparnis – teilen Sie die Anschaffungskosten durch diesen Betrag, und Sie erhalten die Amortisationszeit in Jahren.

Wann beginnt die Heizperiode?

In Deutschland dauert die Heizperiode üblicherweise von Oktober bis April – etwa 7 Monate. Die meiste Wärme wird von Dezember bis Februar gebraucht, in diesen drei Monaten fällt rund die Hälfte des Jahresbedarfs an.