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Welche Heizung ist am günstigsten? Heizkosten im Vergleich
Geben Sie Wohnfläche und Zustand Ihres Hauses ein – der Rechner zeigt, was Heizen mit Wärmepumpe, Gas, Pellets, Scheitholz, Fernwärme, Heizöl oder Strom pro Jahr und in jedem Monat der Heizperiode kostet. Die Preise gelten für diese Saison und lassen sich anpassen.
So senken Sie Ihre Heizkosten
Jedes Grad weniger Raumtemperatur senkt die Heizkosten um etwa 5 %. Im Schlafzimmer reichen 18 °C.
Mit einem dynamischen Stromtarif kann die Wärmepumpe das Haus in günstigen Stunden aufheizen. Sehen Sie nach, wann der Strom morgen am billigsten ist.
Fenster und Türen abdichten und die oberste Geschossdecke dämmen – das rechnet sich oft schneller als ein neuer Kessel.
Feuchtes Holz (über 20 % Restfeuchte) liefert bis zu ein Drittel weniger Wärme und verrußt den Schornstein.
So rechnen wir
Den Wärmebedarf berechnen wir aus Fläche und Zustand des Hauses: Ein unsanierter Altbau braucht in Deutschland rund 170 kWh Wärme pro Quadratmeter und Jahr, ein sanierter Bau etwa 76, ein neues Effizienzhaus 47 oder weniger. Für Warmwasser kommen 800 kWh pro Person und Jahr hinzu.
Für jedes Heizsystem teilen wir den Bedarf durch den Wirkungsgrad: Gas-Brennwertkessel 95 %, Pellets 88 %, Scheitholz 75 %, Heizöl 90 %. Eine Wärmepumpe erzeugt aus 1 kWh Strom mehrere kWh Wärme: eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in Deutschland im Schnitt 3,3 kWh (SCOP 3,3), eine Erdwärmepumpe etwa 4,3. Die Monatskosten verteilen wir nach Heizgradtagen.
Häufige Fragen
Welche Heizung ist 2026 am günstigsten?
Bei den aktuellen Preisen heizen Sie mit einer Erdwärmepumpe am günstigsten. Danach folgen Scheitholz, Pellets und die Luft-Wasser-Wärmepumpe, erst dann Erdgas. Fernwärme und vor allem Heizöl sind deutlich teurer, die direkte Elektroheizung ist am teuersten. Das genaue Ergebnis für Ihr Haus zeigt der Rechner.
Was kostet es, ein Haus mit 100 m² zu heizen?
Ein saniertes Haus mit 100 m² braucht in Deutschland rund 7 700 kWh Wärme pro Jahr, mit Warmwasser für zwei Personen etwa 9 250 kWh. Mit den Preisen dieser Saison kostet das mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe rund 1 040 € pro Jahr, mit Gas etwa 1 160 € und mit einer direkten Elektroheizung rund 3 420 €.
Lohnt es sich, den Kessel gegen eine Wärmepumpe zu tauschen?
Das hängt von der jährlichen Ersparnis und den Anschaffungskosten ab, die je nach System einige tausend bis über zwanzigtausend Euro betragen können. Am schnellsten rechnet sich der Wechsel von einer Elektro- oder Ölheizung. Der Rechner zeigt Ihre jährliche Ersparnis – teilen Sie die Anschaffungskosten durch diesen Betrag, und Sie erhalten die Amortisationszeit in Jahren.
Wann beginnt die Heizperiode?
In Deutschland dauert die Heizperiode üblicherweise von Oktober bis April – etwa 7 Monate. Die meiste Wärme wird von Dezember bis Februar gebraucht, in diesen drei Monaten fällt rund die Hälfte des Jahresbedarfs an.
- BDEW-Gaspreisanalyse (24.08.2026) – EFH 11,93 ct/kWh
- DEPI Pelletpreis September 2026 – 454,21 €/t (6 t)
- TFZ Bayern Scheitholzpreise (Juli 2026) – Buche 33 cm 144,66 €/RM
- EU Weekly Oil Bulletin via fuel-prices.eu – Heizöl/heating oil incl. taxes (21.09.2026)
- AGFW Preistransparenzplattform Fernwärme (Stichtag 01.04.2026) – 15,6 ct/kWh brutto
- Gas-Service Möller Flüssiggaspreise (18.09.2026) – bis 3000 l 83,5 ct/l
- Eurostat nrg_chdd_m – monthly HDD, national, avg 2023–2025