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Rechner: Lohnt sich ein dynamischer Stromtarif?
Wie viel würden Sie mit einem dynamischen Tarif im Vergleich zu Ihrem Festpreis zahlen? Berechnet mit den tatsächlichen Börsenpreisen der letzten zwölf Monate — für den Haushalt, das E-Auto und die Wärmepumpe getrennt.
So rechnet der Rechner
Der Rechner nimmt die Day-Ahead-Börsenpreise für Deutschland-Luxemburg der letzten zwölf Monate. Für den normalen Haushaltsverbrauch wird das Tagesmittel mit einem Profilfaktor von 1,08 gewichtet — Haushalte verbrauchen morgens und abends, wenn Strom teurer ist. Für E-Auto und Wärmepumpe wird angenommen, dass sie in den günstigsten Stunden des Tages laufen. Zum Energiepreis kommen Mehrwertsteuer, Netzentgelt, Umlagen, Stromsteuer und der Aufschlag des Anbieters.
Der Grundpreis ist nicht enthalten, da er bei beiden Tarifarten ähnlich ist. Das Ergebnis ist eine Schätzung — wie viel Sie tatsächlich sparen, hängt davon ab, wie konsequent Sie den Verbrauch verschieben.
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Häufige Fragen
Was ist ein dynamischer Stromtarif?
Beim dynamischen Tarif zahlen Sie für die Energie den Day-Ahead-Börsenpreis der jeweiligen Stunde (bzw. Viertelstunde) plus einen festen Aufschlag des Anbieters. Netzentgelte, Umlagen, Stromsteuer und Mehrwertsteuer kommen wie beim Festpreis hinzu. Seit 2025 muss jeder Stromanbieter einen solchen Tarif anbieten.
Brauche ich dafür einen Smart Meter?
Ja. Abgerechnet wird nach dem tatsächlichen Stundenverbrauch, dafür ist ein intelligentes Messsystem nötig. Den Einbau können Sie beim Messstellenbetreiber verlangen; die jährlichen Kosten sind gesetzlich gedeckelt.
Für wen lohnt sich der Tarif?
Vor allem für Haushalte mit E-Auto, Wärmepumpe oder Batteriespeicher, deren Verbrauch sich in günstige Stunden verschieben lässt. Ein durchschnittlicher Haushalt ohne solche Verbraucher spart meist wenig, trägt aber das Risiko teurer Winterwochen.
Was ist § 14a EnWG?
Wallboxen über 4,2 kW und Wärmepumpen sind steuerbare Verbrauchseinrichtungen. Dafür zahlen Sie reduzierte Netzentgelte — pauschal oder, mit Smart Meter, zeitvariabel (Modul 3). Im Gegenzug darf der Netzbetreiber die Leistung in Engpässen kurzzeitig drosseln. Diese Ersparnis kommt zu der hier berechneten hinzu.