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Sonneneinstrahlung für Ihre Adresse

Wie viel Sonne auf Ihr Haus fällt — nach Monaten und Tageszeiten —, wann die Sonne auf- und untergeht und wie viel Strom eine PV-Anlage auf Ihrem Dach erzeugen würde. Grundlage sind 19 Jahre Satellitenmessungen.

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Wien (Beispiel)

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35°

0° — Flachdach, 90° — Fassade. Steildächer in Österreich meist 30–45°.

Einstrahlung je Monat und Stunde

Durchschnittliche Leistung der Sonnenstrahlung (W/m²) für jede Stunde jedes Monats in Ortszeit. Auf ein Feld zeigen oder tippen.

Lauf der Sonne

Überblick nach Monaten

Was die Werte bedeuten

Einstrahlung (W/m²) — wie viel Sonnenenergie pro Sekunde auf einen Quadratmeter trifft. An einem wolkenlosen Sommertag zu Mittag sind es in Österreich auf einer zur Sonne geneigten Fläche etwa 900–1000 W/m², in den Bergen auch mehr, bei Hochnebel nur 100–300 W/m². Die Tabelle zeigt den Durchschnitt aus 19 Jahren, sonnige und trübe Stunden gemeinsam.

Jahressumme (kWh/m²) — wie viel Energie ein Quadratmeter über das Jahr erhält. In Österreich sind es auf waagrechter Fläche grob 1100–1350 kWh/m²; am meisten im Süden und in höheren Lagen, weniger in Tälern mit häufigem Nebel.

Ertrag je 1 kWp — wie viele Kilowattstunden eine Anlage mit 1 kWp im Jahr liefert, abzüglich 14 % Verlusten (Wechselrichter, Leitungen, Schmutz, Hitze). Für 10 kWp mal zehn rechnen.

Berücksichtigt ist die Verschattung durch das Gelände — in Alpentälern oft entscheidend —, nicht aber durch Gebäude oder Bäume. Stehen hohe Hindernisse in der Nähe, zeigt der Lauf der Sonne, wie hoch sie im Winter noch kommt.

Oft gefragt

Woher kommen die Daten?

Aus PVGIS, einem Werkzeug der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission. Es beruht auf Satellitendaten (SARAH-3) von 2005 bis 2023 und einem Geländemodell — dieselbe Grundlage, mit der auch PV-Planer arbeiten.

Warum ist im Winter so wenig Sonne?

In Wien steht die Sonne Ende Dezember zu Mittag nur knapp 20° über dem Horizont, der Tag ist kaum mehr als acht Stunden lang, und oft liegt Hochnebel über dem Flachland. Im Dezember liefert eine Anlage daher nur einen kleinen Bruchteil des Juni-Ertrags. In höheren Lagen über dem Nebel sieht es oft besser aus.

Zahlen sich Module nach Ost und West aus?

Ost- und Westdächer bekommen übers Jahr etwa 15–20 % weniger als ein Süddach. Dafür verteilt sich die Erzeugung besser über den Tag — mehr am Morgen und am Abend, wenn der Strom an der Börse meist mehr wert ist.

Warum Ortszeit?

Die Stunden sind in die Zeitzone Ihres Geräts umgerechnet, Sommerzeit inklusive. Im Sommer steht die Sonne in Wien deshalb erst gegen 13 Uhr am höchsten.

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