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Strommix heute

Woher der Strom gerade kommt: wie viel Wind- und Solaranlagen erzeugen, wie viel aus den Nachbarländern fließt, wie viel CO₂ eine Kilowattstunde verursacht und wann Strom am grünsten ist. Die Daten werden stündlich aktualisiert.

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Berechnung

Erzeugung nach Quelle, Verbrauch und grenzüberschreitende Flüsse stammen von der ENTSO-E Transparency Platform, die von den Übertragungsnetzbetreibern (in Österreich APG) gespeist wird. Die Daten erscheinen mit etwa einer Stunde Verzögerung.

Die CO₂-Intensität wird aus dem Erzeugungsmix berechnet, mit einem mittleren Lebenszyklus-Emissionsfaktor je Quelle (z. B. Wind 11, Erdgas 490, Steinkohle 820, Braunkohle 1050 g/kWh). Emissionen importierten Stroms sind nicht enthalten.

Die grünsten Stunden ergeben sich aus den Prognosen für Wind- und Solarerzeugung sowie den Verbrauch: Je höher deren Anteil, desto grüner und meist auch günstiger ist der Strom.

Oft gefragt

Wie viel Strom kommt in Österreich aus Wasserkraft?

Wasserkraft ist die mit Abstand wichtigste Stromquelle Österreichs und liefert im Jahresmittel rund die Hälfte bis zwei Drittel der Erzeugung. Dazu kommen Wind, Solar und Biomasse; Gaskraftwerke decken vor allem den Winter ab.

Warum importiert Österreich Strom?

Im Winter, wenn die Flüsse wenig Wasser führen, importiert Österreich vor allem aus Deutschland und Tschechien. Im Sommer exportiert es häufig Strom aus Wasserkraft.

Wann ist Strom am grünsten?

Wenn viel Wind weht oder die Sonne scheint und der Verbrauch niedrig ist — oft in windigen Nächten und mittags im Sommer. Dann ist er meist auch am billigsten.

Wie genau sind die Daten?

Es sind die offiziellen Daten der Netzbetreiber, sie werden aber verzögert veröffentlicht und teils nachträglich korrigiert. Ein Teil der dezentralen Kleinerzeugung (z. B. Balkonkraftwerke) ist nicht enthalten.